OTA ist die Abkürzung für Open Travel Allianz und ist die Schnittstelle zwischen Buchungsportalen, Hotels, Webseiten und Reisebüros. Mit der OTA-Norm ist es möglich, freie Kontingente weltweit zur Verfügung zu stellen und auf einen einheitlichen Standard zu bringen.
Alle Beiträge von Markus Meier
Gaststätte muss auf 20 Grad beheizbar sein
Die Räume einer Gaststätte ließen sich in der Übergangszeit nicht beheizen. Die Temperaturen in den Räumen lagen unter 20 °C. Der Betrieb des Lokals war dadurch erheblich beeinträchtigt, Gäste beschwerten sich. Die Mieterin kündigte außerordentlich, woraufhin der Vermieter klagte.
Die Kündigung der Mieterin war berechtigt, wie die Richter in erster und zweiter Instanz entschieden. Eine nicht angemessen beheizbare Gaststätte stelle einen erheblichen Mietmangel dar. Eine Fortsetzung des Mietverhältnisses sei der Mieterin unter den herrschenden Umständen nicht zuzumuten. Im Mietvertrag stehe zwar eine Klausel, wonach die Sammelheizung nur von Oktober bis April in Betrieb gehalten werde und darüber hinaus die Inbetriebnahme nur in besonders begründeten Einzelfällen verlangt werden könne. Ob diese wirksam sei, sei jedoch nicht entscheidend, auch wenn die Richter an ihrer Wirksamkeit zweifelten: Eine für die Besucher angenehme Raumtemperatur sei unabdingbare Voraussetzung für den Betrieb einer Gaststätte. Eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius, wie sie für Geschäfte vorgesehen sei, könne auch der Mieter eines Restaurants in seinen Räumen beanspruchen.
Auch eine Abmahnung des Vermieters durch die Mieterin sei entbehrlich gewesen. Sie hätte keinen Erfolg versprochen: Der Kläger sei bis heute der Meinung, er sei nicht verpflichtet, außerhalb des Regelbetriebes der Sammelheizung eine Beheizbarkeit zu gewährleisten.
Informationen: www.anwaltauskunft.de
Koch des Jahres – Impressionen von der Jury
Am 10. Oktober fand das lang ersehnte Finale der Veranstaltung Koch des Jahres auf der Anuga statt. Ich hatte das Glück, die Jury bei Ihrer Verkostung beobachten zu dürften. Dieses interessante und spannende Erlebnis habe ich nun in diesem Artikel mit Bildern zusammengefasst.
Das spektakulärste Menü kochte Alexander Krob. Seine Vorspeise „Seemonster“ ließ die Jury staunen. Wie in dem Video zu sehen, gefriert der untere Teil der Vorspeise. Dies soll den Übergang von Herbst zu Winter symbolisieren. Beim Hauptgang servierte er als Beilage neue Kartoffeln im Moos, die für die Jury mit einer Flüssigkeit übergossen wurden. Im Raum duftete es wie in einem Wald im Morgengrauen.
Dominic Decke erhielt einen Sonderpreis von Tom Albold, Danone Waters, den Preis für das beste Dessert.
Für alle, die durch diese Bilder Lust bekommen haben, auch mal selbst dabei zu sein, einfach anmelden!
Über die Pfeiltasten auf Ihrer Tastatur können Sie bequem durch die Bilder klicken.
[combogallery id=’1′]
Huoguo
Dieser asiatische Feuertopf wird auch Hotpot genannt und ist dem Brühen-Fondue sehr ähnlich. Es gibt verschiedene Arten, die teilweise sehr scharf oder auch mild sind. Für den Huoguo werden, je nach Geschmack, verschiedene Fleischsorten verwendet. Beliebt sind Rind und Hühnchen, aber auch Schaffleisch, Schweinefleisch und verschiedene Innereien können verwendet werden. Dazu gibt es meist Gemüse und Reisnudeln.
Mehrwertsteuer-Initiative GastroSuisse offiziell zustande gekommen
Lanciert wurde die Unterschriftensammlung am 19. April 2010 auf dem Bundesplatz in Bern. Rund 3000 Gastronomen und Hoteliers haben ihren Unmut über die heutige Satzdifferenzierung bei der Mehrwertsteuer öffentlich gemacht. Die notwendige Anzahl von 100’000 Unterschriften wurde Dank dem grossen Engagement der ganzen Branche in rund acht Monaten und damit in Rekordzeit gesammelt. Am 21. September 2011 hat GastroSuisse 119’290 Unterschriften eingereicht. Davon sind 118’802 Unterschriften gültig.
Ziel der Volksinitiative ist, die stossende Ungerechtigkeit bei der steuerlichen Behandlung von herkömmlicher Restauration und Take-Aways zu beseitigen und endlich gleich lange Spiesse für vergleichbare Leistungen zu schaffen. Die aktuelle Regelung benachteiligt nicht nur die klassische Gastronomie, sie führt auch zu einem unnötigen bürokratischen Aufwand. Dieser belastet das Gastgewerbe wie auch unmittelbar seine Gäste. Bei der Unterschriftensammlung in den Betrieben wurde schnell klar: Auch die Gäste verstehen nicht, warum eine Bratwurst in Restaurants drei mal stärker besteuert wird als die genau gleiche Bratwurst in Take-Away-Betrieben. GastroSuisse ist froh, dass das Anliegen eine so breite Unterstützung in der Bevölkerung erfährt. Auch zahlreiche Stimmen aus der Politik stehen hinter der Forderung und bekräftigen damit den Ruf nach Gleichbehandlung bei der Mehrwertsteuer.
Das Parlament zaudert seit dem Jahre 2004 mit der Entscheidung, wie die Diskriminierung des Gastgewerbes beendet werden soll. Auch die Revision des Mehrwertsteuergesetzes ist seit dem Jahre 2008 hängig. Immer noch völlig unklar ist, ob eine Einheits- oder Zweisatzlösung eingeführt werden soll. Mit der Initiative hat GastroSuisse den politischen Druck nun deutlich erhöht, die drängenden Probleme bei der Satzdifferenzierung endlich anzugehen. Schiebt das Parlament die Beseitigung der Diskriminierung weiter auf die lange Bank, wird das Volk das Heft in die Hand nehmen und entscheiden.
GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration in der Schweiz. Gegen 21’000 Mitglieder (davon über 3000 Hotels), organisiert in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen, gehören dem grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverband an.
HRS kauft 61,6% von hotel.de
Durch den Zusammenschluss sollen in einem zunehmend kompetitiven Wettbewerbsumfeld die Marktstellung beider Unternehmen gefestigt und signifikante Synergien erzielt werden. Dr. Heinz Raufer, Vorstandsvorsitzender der hotel.de AG: „Diese Verbindung kommt genau zur richtigen Zeit, stärkt die Position von hotel.de im weltweiten Hotelportal-Geschäft und gibt uns eine hervorragende Basis für unsere weitere Entwicklung.“
Diese Partnerschaft kommt auch den Buchungskunden zugute, die mit einem stark wachsenden Reservierungsvolumen künftig noch bessere Preise und Verfügbarkeiten erhalten, sowie ihr jeweiliges Wunsch-Hotel aus einem noch größeren weltweiten Hotel-Angebot selektieren können. Zum anderen profitieren die Vertragshotels durch ein weiter steigendes Buchungsvolumen von Firmen- und Privatkunden.
Die hotel.de AG wird weiter unverändert vom bestehenden Management-Team als eigenständiges Unternehmen an den bisherigen Standorten geführt und expandiert wie geplant mit seinen beiden Marken hotel.de in Deutschland und hotel.info im Ausland.
Dr. Stefan Morschheuser, Aufsichtsratsvorsitzender hotel.de AG: „Der Aufsichtsrat von hotel.de begrüßt den strategischen Zusammenschluss von hotel.de mit HRS, der die Marktstellung von hotel.de weiter verbessern und den Hotel- und Buchungskunden viele Vorteile bringen wird.“
HRS hat am heutigen Morgen nach § 35 WpÜG die Kontrolle über die hotel.de AG bekannt gegeben.
Leimig (Rindfleisch)
Fleisch von Rindern, die bei der Schlachtung unter Stress standen, reift nicht wie gewohnt. Es hat eine dunkle Farbe, einen stark unangenehmen Geruch ist schmierig. Vakuumieren verstärkt diesen Prozess noch.
Leimiges Rindfleisch wird meist ohne Probleme von Ihrem Metzger zurückgenommen oder auch umgetauscht.