Schlagwort-Archive: Dieter Müller

Koch des Jahres- Vorfinale in Köln

Am 29. September bringt der Kochwettbewerb „Koch des Jahres“ Gourmetflair nach Köln-Frechen. Im E50 – The Gourmet Loft kämpfen acht Kandidaten um den Einzug ins Finale. Getreu dem Motto „Face to Face with Koch des Jahres“ offenbart sich dem Publikum ein spannendes Live-Cooking der Extraklasse. Akzente in revolutionären Trends und Techniken der Spitzengastronomie setzen die Showauftritte der „iChefs“ Christian Sturm-Willms (Yu Sushi Club im Kameha Grand, Bonn), Christian Singer (Restaurant Tim Raue**, Berlin), Sebastian Frank (Horváth*, Berlin) sowie des spanischen Ausnahmetalents Ignacio Rojo (La Galería, Burgos).

Melanie Bauer Photodesign / www.mb-photodesign.comJeder Handgriff muss sitzen, wenn die technischen Juroren Miguel Contreras, Dirk Rogge und Otto Wimmer die Servicezeit einläuten. Für die acht Anwärter auf das große Finale zur Anuga bedeutet dies vor allem eines: Das geschmackliche Spiel mit Aromen und Texturen in ästhetischer Perfektion auf die Teller zu bringen. Über die schriftliche Bewerbung haben sie ihre originellen 3-Gang-Menüs eingereicht und sich unter 65 Bewerbern für das Kölner Vorfinale qualifiziert. Nun ist die große Herausforderung die Umsetzung in der Praxis, und das hautnah und live vor den Augen des Fachpublikums.

Die Messlatte liegt hoch, winken doch neben dem begehrten Titel Preisgelder in Höhe von 26.000€ und die Anerkennung in der gesamten Fachwelt. Für Koch des Jahres 2013, Christian Sturm-Willms, der in diesem Jahr in der Jury sitzt, war der Sieg der Beginn einer steilen Karriere: „Die mediale Aufmerksamkeit ist überwältigend“, erzählt der Küchenchef des Bonner Yu Sushi Club im Kameha Grand, „Interviews, Fototermine, viele neue Kontakte – und jede Woche kommen Gäste zu uns, die beim „Koch des Jahres“ essen möchten!“

Das Bewertungssystem des Wettbewerbs unter der Schirmherrschaft von Kochlegende Dieter Müller ist transparent und anonym, und in der Jury sitzen ausnahmslos hochqualifizierte Spitzenköche. In Köln sind neben Sturm-Willms die Starköche Thomas Bühner***, Klaus Erfort***, Sebastian Frank*, Jörg Leroy**, Georg Maushagen und Sascha Stemberg* dabei.
Wer diese sternebesetzte Fachjury mit seinem ausgeklügelten Menü überzeugt, erhält den goldenen Schlüssel zum Finale: Ein exklusives vergoldetes Messer der Firma Friedr. Dick, das
die Gewinner zur Anuga nach Köln begleitet.

Zur Erkundung der neuen Tendenzen in der Gourmetbranche lädt inmitten des kulinarischen Get together auch das Showprogramm ein:
Der spanische Gastkoch Ignacio Rojo, bekannt durch Trendplattformen wie die Madrid Fusión oder die Alimentaria in Barcelona, präsentiert sein Projekt: Die Symbiose aus natürlichem Geschmack, antiker Medizin, „Druidenküche“ und gehobener Kochkunst.
Ein großes Highlight bildet der Auftritt der iChefs Christian Sturm-Willms, Christian Singer und  Sebastian Frank. Im Zentrum stehen innovative Techniken und Ideen, mit denen alle drei im individuellen Stil die 3 Komponenten Ente, Wurzelgemüse und Rum verarbeiten.

Mit Spannung wird am Abend die feierliche Preisverleihung erwartet. Drei Sonderpreise sind von den Partnern des Wettbewerbs ausgeschrieben – „The dish above and beyond“ by Ron Zacapa für das beste Foodpairing mit Rum, der „Better Desserts Initiative Award“ by Langnese und Service-Bund für den überraschendsten Dessertmoment sowie der „United Against Waste Award“ von Unilever Food Solutions für den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Als Höhepunkt des Tages werden die beiden Sieger des Kölner Vorfinales geehrt, die am 15. Oktober 2015 beim Finale auf der Anuga in Köln um den Titel antreten.
Mit der Ron Zacapa Night vollendet eine spritzige Küchenparty mit spanischem Flair im E50 – The Gourmet Loft den Wettbewerb.

Weitere Informationen unter www.kochdesjahres.de.

Bild: Melanie Bauer Photodesign / www.mb-photodesign.com

„Koch des Jahres“ startete auf höchstem Niveau

Hamburg/ Freiburg, 30. Juni 2014 – Die dritte Auflage des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ startete auf höchstem Niveau. Nach einer spannenden Entscheidung durch die Jury aus Sterneköchen stehen die beiden Gewinner des norddeutschen Vorfinales fest: Sven Pietschmann, 2. Küchenchef im Restaurant Fährhaus** auf Sylt und Matthias Pietsch, Sous Chef im Lago* in Ulm.

Von 63 eingegangenen Bewerbungen durften acht der Kandidaten beim Vorentscheid dabei sein: Im fesselnden Live-Wettbewerb fanden sie die ideale Plattform, ihr Können zum Besten zu geben. Das Gastronomiespektakel zog Hunderte von Gästen aus der Fachszene ins Unilever-Haus, die das Treiben in der Küche mit Spannung verfolgten. Bei der Bewertung der kreativen 3-Gang-Menüs stand neben der korrekten technischen Verarbeitung und der Originalität vor allem ein Kriterium im Mittelpunkt – der Geschmack.

Die hochkarätige Fachjury aus den Spitzenköchen Dieter Müller, Thomas Bühner, Miguel Contreras, Fred Nowack, Thomas Macyszyn, Thomas Martin, Dirk Rogge, Sebastian Frank und Heinz Otto Wehmann wählte schließlich die beiden Gewinner: Sven Pietschmann triumphierte mit einem Menü aus halbgebeizter Fjordforelle mit Sellerie und Brunnenkresse in der Vorspeise, gefolgt von gebratenem Rehrücken unter der Malzbrot-Knusperhaube und dem Dessert “Délice von Himbeeren, Vanille und Veilchen”. Der zweitplatzierte Matthias Pietsch überzeugte die Jury mit einer Vorspeise aus Tomate, Blumenkohl und Koriander, Milchferkel, Forellenkaviar, Erbsen und Aprikose im Hauptgang sowie Himbeere, Mais und Zartbitterschokolade als süßen Abschluss. Die glücklichen Sieger nahmen auf der feierlichen Preisverleihung den Schlüssel zum Finale entgegen: ein exklusives vergoldetes Messer der Firma Friedr. Dick. Zum großen Finale auf der Anuga in Köln stehen neben dem renommierten Titel und einem großen Karrieresprung Preisgelder in Höhe von 26.000€ in Aussicht. Zusätzlich wurden drei exklusive Sonderpreise verliehen. Der „United Against Waste Award“ von Unilever Food Solutions für den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln ging an den zweitplatzierten Matthias Pietsch. Über den Preis „The dish above and beyond“ by Ron Zacapa für das beste Foodpairing mit Rum freute sich Fréderic Morel aus dem Hamburger Se7ven Oceans für seinen Hauptgang aus Ibérico Schwein, Maniok und XO. Für den überraschendsten Dessertmoment wurde der Sieger Sven Pietschmann mit dem „Better Dessert Initiative Award“ by Langnese und Service-Bund geehrt.

Folgende Teilnehmer traten zum Vorfinale in Hamburg an:

  • Marco Ambo Masse, Sous Chef Sabai (Hamburg)
  • Igor Ferri, Küchenchef Trattoria la Stalla (Hambach)
  • David Kikillus, Küchenchef Kikillus Restaurant (Dortmund)
  • Christian Mathiak, 2. Küchenchef Landhaus Stricker* (Sylt)
  • Frédéric Morel, Sous Chef Se7en Oceans (Hamburg)
  • Matthias Pietsch, Sous Chef Lago* (Ulm)
  • Sven Pietschmann, 2. Küchenchef Restaurant Fährhaus** (Sylt)
  • Martin Zeißl, Sous Chef Restaurant Motto am Fluss (Wien)

Neben dem spannungsreichen Live-Kochen auf Sterneniveau vervollständigte das bunte Programm den Tag. So stand beim Showcookingauftritt der iChefs Sebastian Frank, Matthias Gfrörer und Jan-Ole Didwischus die eigene Handschrift der drei Spitzenköche im Mittelpunkt. Als Moderatorin begleitete die TV-Köchin Martina Kömpel die Zuschauer mit viel Witz und Fachwissen durch den Tag. Mit der Ron Zacapa Night am Abend, köstlichen Leckereien und anschließender Live-Übertragung des WM-Spieles begann der gelungene Abschluss für einen großen Tag.

Weitere Informationen unter www.kochdesjahres.de.

Bild: Credits: Koch des Jahres/ Melanie Bauer Photodesign
(von links nach rechts) Koch des Jahres-Präsident Dieter Müller/ Assistent von Sven Pietschmann, Philipp Zeidan/  Gewinner Sven Pietschmann/ Koch des Jahrs-Vizepräsident Sebastian Frank/ Assistent des zweitplatzierten, David Papin/ Zweitplatzierter Matthias Pietsch

Koch des Jahres „live“ am 15. April in Köln

Köln/Freiburg, 04. April 2013 Der Wettbewerb „Koch des Jahres“ feiert seine Live-Premiere in Köln!
Am 15. April wird ein Vorfinale zum ersten Mal direkt vor den Augen des Publikums ausgetragen. Acht Profi-Köche haben sich in der schriftlichen Vorauswahl qualifiziert und werden im E50 | Gourmet Loft der Enólogos AG gegeneinander antreten. Wer die kompetente Starjury mit seinem 3-Gang-Menü überzeugen kann, darf beim Finale auf der Anuga antreten. Dort winken neben Ruhm und Anerkennung Preisgelder in Höhe von 26.000€.

86 Köche aus dem gesamten D-A-CH-Gebiet und Südtirol haben Ihre Bewerbungen eingeschickt und sich der Herausforderung gestellt. Unter den eingegangenen Menüs wählte die technische Jury acht Teilnehmer, die nun in Köln-Frechen ihr Können in der Praxis beweisen müssen.
Die Vorgaben: Drei Gänge für 6 Personen in fünf Stunden und mit einem Wareneinsatz von 16€ pro Person zuzubereiten. „In Köln erwarten wir einen besonders spannenden Wettkampf“ so Managerin Nuria Roig, „das Niveau der eingegangenen Bewerbungen hat stark angezogen. Das freut uns umso mehr, da Köln der Ursprungsort unseres Wettbewerbs ist.“ Unter dem Vorsitz des “Koch des Jahres”-Präsidenten Dieter Müller werden zwölf Spitzenköche über die beiden Sieger beim westdeutschen Vorfinale entscheiden. Zur Jury des Wettbewerbs gehören Miguel Contreras, Sebastian Frank, Jörg Leroy, Georg Maushagen, Dieter Müller, Dirk Rogge, Erhard Schäfer, Claudia Schröter, Bernd Stollenwerk, Claudio Urru, Christopher Wilbrand sowie der renommierte Gastrokritiker Thomas Platt. Die Identität der Teilnehmer bleibt für die Jury bis nach der Verkostung geheim. Beurteilt wird nur anhand der Ergebnisse auf den Tellern, die mit einer Nummer versehen präsentiert werden.

Für die Zuschauer lüftet sich das Geheimnis schon früher. Unter dem Motto „Face to Face with Koch des Jahres“ können sie den Wettbewerb im E50 | Gourmet Loft der Enólogos AG in seiner heißen Phase live verfolgen und beim Zubereiten und Anrichten der Menüs mitfiebern. Alle Gerichte werden in einer Menüausstellung präsentiert. Bis zur Bekanntgabe der Gewinner bietet das Fachsymposium inmitten einer Messe mit kulinarischen Köstlichkeiten ein buntes Rahmenprogramm. In mitreißenden Kochshows stellen internationale Spitzenköche aktuelle Trends und Techniken ihres Faches vor. Vor der Preisverleihung werden die Teilnehmer, Assistenten und ihre Menüs vorgestellt. Gemeinsam mit den Juroren gewähren sie dem Publikum Einblick hinter die Kulissen des Wettbewerbs und lassen ihre persönlichen Eindrücke Revue passieren.

Den Höhepunkt des Abends bildet die feierliche Siegerehrung. Die drei Sonderpreise werden verliehen – der Royal Meat-Preis für das beste Hauptgericht, der Duckstein-Preis für das Gericht, das am besten mit Bier harmoniert, sowie der Fairnesspreis „Spirit of the Competition“ by Unilever. Im Anschluss werden die beiden Gewinner des Kölner Vorfinales verkündet, die erneut am 7. Oktober beim Finale auf der Anuga in Köln um den Titel „Koch des Jahres“ wetteifern. Die Sieger werden in einer spritzigen Küchenparty gefeiert, bei der sich ein spannungsreicher Tag in ein feuriges spanisches Fest verwandelt.

Freikarten für Koch des Jahres in Salzburg

Ich habe eben 5 mal 2 Eintrittskarten für das Vorfinale von Koch des Jahres in Salzburg am 18. Februar zur Verlosung erhalten. Die hochkarätige Jury besteht aus Miguel Contreras, Thomas Dorfer, Sebastian Frank, Axel Kammerl, Marcus Lindner, Dieter Müller, Silvio Nickol, Heinz Reitbauer, Dirk Rogge, Martin Sieberer, Lisl Wagner-Bacher, Thomas Walkensteiner und Otto Wimmer.

In mitreißenden Kochshows können Sie die aktuellen Trends und Techniken internationaler Spitzenköche hautnah und live miterleben. Als besonderes Highlight für Salzburg wird das Thema der Nachwuchsförderung zur Diskussion gestellt. Thomas Grininger (Praxislehrer Klessheimschule), Franz Heffeter (Direktor Klessheimschule), Martin Mairhofer (Cookart Social World Chief), Dirk Rogge (Head Chef Deutschland Unilever/Institute of Culinary Arts), Christian Schweinzer (Geschäftsführer Blackrock Agency), Tobias Wussler (Sous-Chef Landhaus Bacher) und Karl-August Ebster (Chefredakteur Oscars’s Magazin) setzen sich mit den Perspektiven junger Köche in der mittleren und gehobenen Gastronomie auseinander.

Alle, die bis zum 4. Februar bei Facebook diesen Post “liken” , bei Google+ plussen oder auch hier einen Kommentar hinterlassen, nehmen an der Verlosung teil. Die Auslosung findet am 5.Februar statt und die Gewinner werden von mir benachrichtigt. Die Karten bekommen die Gewinner vor Ort am Akkreditierungstisch.

Da ich leider nicht persönlich dabei sein kann, würde ich mich über 2 oder 3 Zeilen freuen, wie Euch die Veranstaltung gefallen hat. (keine Voraussetzung)

Jetzt wünsche ich Euch allen viel Glück.

Koch des Jahres – 2. Vorfinale in Salzburg

Am 18. Februar 2013 treten beim internationalen Wettbewerb „Koch des Jahres“ in Salzburg acht Profiköche gegeneinander an.

In einer transparenten “Blindverkostung” bestimmt die hochkarätige Jury zwei Gewinner, die beim Finale auf der Anuga in Köln teilnehmen dürfen. Auf der größten Foodmesse der Welt warten neben Ruhm und Anerkennung Preisgelder in Höhe von 26.000€. Die glücklichen Sieger werden bei einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen des Symposiums im Kavalierhaus geehrt.

Auf Einladung des “Koch des Jahres”-Präsidenten Dieter Müller begeben sich im Febuar 12 weltbekannte Spitzenköche nach Salzburg, um über die beiden Sieger beim österreichischen Vorfinale zu entscheiden. Zur Jury der österreichischen Premiere des Wettbewerbs gehören zahlreiche renommierte Haubenköche wie Thomas Dorfer, Silvio Nickol, Heinz Reitbauer, Martin Sieberer, Lisl Wagner-Bacher und Thomas Walkensteiner sowie die Sterneköche Axel Kammerl und Sebastian Frank, gebürtiger Österreicher und “Koch des Jahres” 2011.

Beworben hatten sich 98 Profiköche aus dem gesamten D-A-CH-Gebiet und Südtirol, um sich der Herausforderung zu stellen, ein Drei-Gänge-Menü für 6 Personen in fünf Stunden und mit einem Wareneinsatz von 16€ pro Person zuzubereiten. „Auch einige Köche, die es beim Vorfinale in Stuttgart nicht ins Finale geschafft haben, versuchten erneut ihr Glück.“ so Managerin Nuria Roig. Unter den eingegangenen Menüs wählten die technischen Juroren Miguel Contreras und Dirk Rogge die acht besten Bewerber, die in den Räumlichkeiten der Tourismusschulen Klessheim ihre Perfektion in der Ausführung unter Beweis stellen dürfen. In einer “Blindverkostung” wird jedes Menü mit  einer Nummer versehen und von der Jury verkostet. Somit wird gewährleistet, dass die Identität des Bewerbers unbekannt bleibt und nicht in die Beurteilung einfließt.

Dem interessierten Zuschauer ist die Möglichkeit gegeben, den Wettbewerb beim Symposium im Kavalierhaus Klessheim zu verfolgen. Hier werden im Rahmen der Liveshow alle Teilnehmer und deren Menüs vorgestellt. Gemeinsam mit den Juroren gewähren sie dem Publikum Einblick hinter die Kulissen des Wettbewerbs und lassen ihre persönlichen Eindrücke Revue  passieren.

Unter dem Motto “Dialog zwischen Interpretation und Tradition” bietet das Symposium zudem ein buntes Rahmenprogramm mitreißender Kochshows, in denen internationale Spitzenköche aktuelle Trends und Techniken vorstellen. Als besonderes Highlight werden auf der Bühne das Thema der Nachwuchsförderung zur Diskussion gestellt und die Perspektiven junger Köche in der mittleren und gehobenen Gastronomie erörtert. Als Höhepunkt des Abends wird bei der feierlichen Preisverleihung der “Royal Meat-Preis” für das beste Hauptgericht des Wettbewerbs verliehen und die beiden Sieger des Salzburger Vorfinales geehrt. Im Oktober werden sie erneut beim Finale auf der Anuga zusammen mit den Gewinnern aus Stuttgart, Köln und Hamburg antreten, um den Titel “Koch des Jahres” zu erringen.

Weitere Informationen unter www.kochdesjahres.de.
Text und Bild: ©Grupo Caterdata/ Koch des Jahres

Dieter Müller über den Kochnachwuchs

Als Präsident des Wettbewerbs „Koch des Jahres“, dessen Gewinner am 10. Oktober auf der Anuga in Köln ermittelt wurde, durfte ich ein interessiertes Auge auf die Leistungen unseres Koch-Nachwuchses werfen. Ein passender Anlass, um auf einige fundamentale Dinge des Kochens hinzuweisen.

Koch des Jahres“ auf der Anuga gekürt
Es ist verblüffend: gerade wenn man dem ambitionierten Nachwuchs auf die Finger und später auf den Teller schaut, werden einem die fundamentalen Dinge des Kochens schlagartig bewusst. Ein Koch sollte nicht nur, er muss Freude an seiner Arbeit haben. Seine Hände müssen frei agieren können, der Kopf darf sie nicht beeinflussen und hemmen. Dies zu beherzigen, bedeutet zwei elementare Dinge des Kochens mit allen Sinnen zu begreifen: Man darf nicht mit den Gedanken woanders sein, und man muss sein Handwerk beherrschen. Sind die Hände frei, kann der Koch sich auf seine Aufgabe und auf seine Umgebung konzentrieren.

Denn ein Koch ist kein Selbstdarsteller. Selbst wenn wir seit einiger Zeit erleben, dass ein Koch im Fernsehen zum Star wird, im Alltag ist er eben keine „one man show“. Gerade in der Spitzengastronomie sind Teamplayer gefordert. Kreativität in der Küche entsteht erst durch das vertraute Zusammenspiel einzelner Könner. Auch wenn es Unterschiede gibt: Dieses Zusammenspiel ist in einer Sterneküche unabdingbar. Nur als eingespieltes Team versteht man sich auch ohne Worte, kann man Ideen eines Anderen aufgreifen und weiter entwickeln.

Show und Talent
Ich möchte gar nichts gegen die Kochshows im Fernsehen sagen. Sie liefern lediglich das irrige Bild, es sei ein Einzelner, der permanent kulinarische Großtaten vollbringe. Dabei braucht man in einer auf Weiterentwicklung bedachten Küche immer ein Team, dessen Mitglieder sich wechselseitig beeinflussen und im guten Fall ein Spannungsfeld schaffen, in dem sich kreative Ideen wunderbar entwickeln. Durch die Fernsehshows ist der Beruf des Kochs sehr populär geworden. Jedoch beobachten wir nicht nur ein Mehr an jungen Köchen, sondern vor allem einen Zuwachs an talentierten, aufstrebenden jungen Köchen.
Wenn ein junger Koche eine spezifische Sensibilität nicht nur für die Produkte sondern auch für die Wünsche des Gastes entwickelt, wenn er im Laufe seiner Ausbildung lernt, sich gegenüber den Mitstreitern in der Küche zu öffnen, um von und mit ihnen zu lernen, dann erst bildet er jene Persönlichkeit aus, die für die Entwicklung zum Spitzenkoch unverzichtbar ist. Und wer weiß: Vielleicht wird Sebastian Frank, der „Koch des Jahres“ 2011, bald schon als Koch mit einer eigenen Handschrift auf sich
aufmerksam machen. Wundern würde es mich nicht, denn alle Köche, welche die Endausscheidung des Wettbewerbs erreicht haben, sind ausgesprochene Talente.

Nachwuchswettbewerb fördern
Ich freue mich sehr, diese Entwicklung begleiten zu dürfen. In Spanien habe ich beim dortigen Nachwuchswettbewerb beobachtet, wie wichtig eine solche Auszeichnung für einen jungen Koch ist. Ein solcher Wettbewerb fordert ihn heraus und vermittelt zugleich Sicherheit, Anerkennung und Zuspruch. Wichtige Basiselemente, um in den kommenden Jahren zu einer Persönlichkeit heranzureifen, die es versteht, ihre Gäste mit kreativen Ideen und perfekter Kochkunst zu begeistern.
Insofern ist es ganz wichtig, dass Wettbewerbe zur Förderung des Kochnachwuchses weiter Zuspruch erhalten. Zuspruch durch Sponsoren, Zuspruch durch die Medien, vor allem aber Zuspruch in den Küchen des Landes. Es ist gerade in der gehobenen Küche nicht immer leicht, sich die Zeit zu nehmen, um einen jungen Koch auf einen Wettbewerb vorzubereiten.
Doch nur so lernt er persönlich, wie wichtig das Team für seinen Beruf ist. Ein guter Koch kocht nicht nur mit Freude, er kocht immer auch mit Freunden.

„Koch des Jahres“ ist der transparente Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen.
In den Vorfinalen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen. Ziel des Wettbewerbs mit Ursprung in Spanien ist es, auf der Anuga 2015 das erste europäische Finale zu veranstalten.

Autor: Dieter Müller
Foto: Pressekonferenz – Koch des Jahres

Der Countdown für das Finale von „Koch des Jahres“ läuft

Am 10. Oktober werden acht professionelle Köche gegeneinander um den Titel „Koch des Jahres“, Preisgelder von 26.000 Euro und großes Renommee auf der Anuga in Köln antreten. Sie hatten sich aus insgesamt 400 Bewerbern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz qualifiziert. Eine hochkarätige Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller wählt anhand einer „Blindverkostung” ihrer Menüs den Koch des Jahres 2011.

Auf der Suche nach dem „Koch des Jahres“ entschieden die Juroren bei den Vorfinalen in Köln, Stuttgart, Berlin und Hamburg jeweils zwei Sieger anhand ihres Menüs. Mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick haben es Oliver Pudimat (Bonn), Jan Steinhauer (Essenheim), Tristan Brandt (Mannheim), Dominic Decke (Berchtesgaden), Daniel Schöfisch (Berlin) und David Papin (Ulm) in das Finale geschafft. Auch die beiden Österreicher Sebastian Frank (Berlin) und Alexander Krob (Gmunden) bereiten sich seit Monaten auf den Höhepunkt des Wettbewerbs vor.

„Blindverkostung“ durch internationale Fachjury
Die Jury des Finales besteht aus international bekannten Spitzenköchen. Dieter Müller, Martina Kömpel (Frankreich), Léa Linster (Luxemburg), Lisl-Wagner-Bacher (Österreich), Heinz Beck (Italien), Hans Stefan Steinheuer und Georg Maushagen vereinen zusammen mit Jordi Cruz (Spanien) zwölf Michelin-Sterne. Cruz, der 2006 in Spanien zum ersten Koch des Jahres gekürt wurde und seitdem zwei Sterne erkocht hat, wird seine Kollegen bei dieser Premiere tatkräftig unterstützen. Die Besucher der Anuga können den Wettbewerb am 10. Oktober im Messebereich (Food Service, Halle 7) live mitverfolgen. Vor der feierlichen Preisverleihung stehen die Juroren und Finalisten dem Publikum Antwort und Rede.

Der Wettbewerb Koch des Jahres zeichnet sich durch seine Transparenz aus. Jedem Teilnehmer und seinem Menü wird eine Nummer zugeordnet, die er während des Wettbewerbs trägt. So erfahren die Juroren erst bei der Preisverleihung die Namen der Teilnehmer. Die Fachjury, welche renommierte Spitzenköche der D-A-CH-Länder vereint, bewertet daher ausschließlich das Gericht auf dem Teller. Für das Finale, bei dem die Teilnehmer bereits bekannt sind, werden die Menüs mit einer neuen Nummer versehen, damit die Verkostung unparteiisch und gerecht erfolgt.

Wettbewerb für Profi-Köche
Insgesamt 400 Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hatten sich für eine der vier Vorentscheidungen von Koch des Jahres beworben. Pro Vorfinale präsentierten zehn Teilnehmer der Jury ihre Menüs. Unter ihnen waren auch zwei Frauen und zwei Sterneköche angetreten.

Das Bewerbungsverfahren für den zweiten Wettbewerb, welcher im Januar 2012 beginnt, läuft bereits. Profi-Köche mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich durch ihre Teilnahme einen Platz unter den besten Köchen sichern. Die Herausforderung des Wettbewerbs liegt darin, ein originelles Drei-Gang-Menü mit einem maximalen Wareneinsatz von 16 Euro pro Person in fünf Stunden vorzubereiten. Anmeldungen ab sofort unter: www.kochdesjahres.de/anmeldung/

Foto: ©Nuria Roig de Puig Fotograf: Florian Bolk
Auf dem Foto vlnr.: Jordi Cruz, Dieter Müller, Martina Kömpel