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Vortrag zum Thema „Webseiten für die Gastronomie“

Robert SchovenbergAm Dienstag fand das Eifel-Forum für Gastronomie & Tourismus 2011 in Bitburg statt. Robert Schovenberg (Vorstand der Content Management AG) folgte der Einladung der IHK Trier, des DEHOGA Rheinland e.V. und der Bitburger Braugruppe, und sprach zu Teilnehmern aus Hotellerie und Gastronomie über die Internetpräsenz als Faktor für den Erfolg von gastronomischen Betrieben.

Die Wichtigkeit einer Homepage lässt sich anhand deutlicher Zahlen ablesen: Auf den Suchbegriff „Restaurant“ fallen bei Google etwa 45,5 Mio. Suchanfragen* pro Monat. Dem gegenüber stehen viele Internetpräsenzen von Restaurants, die ihr Potential nicht ausschöpfen und nur unzureichend gestaltet sind. Eigene Studien der Content Management (CM-AG) führten zu dem Ergebnis, dass sogar 33% der Restaurants in Deutschland über keine eigene Website verfügen.

Doch was macht eine erfolgreiche Website aus?
Mit weltweit mehr als 3 Millionen Kunden, die die Technologie der CM-AG erfolgreich für sich einsetzen, spricht Schovenberg aus Erfahrung, wenn er folgende „Zutaten“ für den Erfolg einer gastronomischen Internetpräsenz nennt:

  • Auswahl der passenden Domain
  • Ausführliche Beschreibung des Betriebs und der Leistungen
  • Verwendung von Bildern und Filmen (Einsatz von Social Media)
  • Aktualität der Inhalte (Wochenkarte, Veranstaltungen)
  • Ein individuelles, zum Betrieb passendes Design
  • Branchenspezifische Funktionen (Tischreservierungs-Formular)
  • Analyse des Besucherverhaltens (Erfolgskontrolle)
  • Erfüllung rechtlicher Anforderungen
  • Leicht auffindbar für Stammgäste und potentielle Gäste
  • Lesbarkeit/Fehlerfreiheit (Mobile Geräte, Browsertypen)
  • Zukunftssicherheit (Keine Flash-Inhalte)


Orientieren sich Gastronomen bei der Umsetzung und Pflege ihrer Website an diesen Faktoren, so kann eine Website als starker Ausgangspunkt für eine Vermarktungsstrategie dienen.
Im Wesentlichen umfasst diese eine Optimierung für die Ergebnisseiten und die Schaltung von Textanzeigen bei Suchmaschinen, aktives Agieren auf Social-Media-Portalen (insbesondere Bewertungsportalen). In speziellen Fällen ist auch klassische Online-Werbung sinnvoll.

Mit einem Zitat von Oscar Wilde gab Schovenberg seinen gespannten Zuhörern einen weiteren Tipp mit auf den Weg: „Es gibt nur eines, das schlimmer ist, als dass über einen geredet wird: Wenn nicht über einen geredet wird“. Damit rät er Gastronomen dazu, im Gespräch zu bleiben, um sich als das erste Haus am Platz zu positionieren: Bewertungsportale werden bei der Suche nach einem Restaurant sehr gern vorab durchstöbert. Gastronomen sollten stets auf dem Laufenden darüber sein, was über sie geschrieben wird. Auch bei negativer Kritik können sie durch konstruktives Reagieren noch Punkte sammeln.

Intensiv wurde über diese Themen beim anschließenden Get Together diskutiert, wo sich die Teilnehmer mit den Experten der CM-AG austauschen und noch den einen oder anderen Tipp mitnehmen konnten. Als Anbieter von branchenspezifischen Lösungen ist die CM-AG durch die Teilnahme an Veranstaltungen und über ihre starken Partner immer am Puls der Branche. Wir freuen uns auf das nächste aufschlussreiche Event!

Foto und Text: ©Robert Schovenberg (Vorstand der Content Management AG)

4 Reaktionen zu “Vortrag zum Thema „Webseiten für die Gastronomie“”

  1. speisekarte.de

    Klingt alles ganz logisch. Aber mal ehrlich, wenn Gastronomen schon kaum Zeit haben, sich um die Pflege und Aktualisierung ihrer Webseite zu kümmern, wie sollen sie dann den Aufwand für die Analyse des Besucherverhaltens, Suchmaschinenoptimierung und/oder Social Media Nutzung handhaben?
    Und ganz nebenbei, so eine Webseite kostet nicht nur Zeit sondern auch Geld – für Programmierung und Serverkosten.
    Deshalb ein – zugegeben eigennütziger – Tipp: Restaurantführer nutzen. Hier kann man – je nach Portal – so gut wie alle Informationen einstellen, die auch auf der eigenen Webseite präsentiert würden. Restaurantführer gibt’s sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos. Einfach mal umschauen, zum Beispiel auf http://www.speisekarte.de

  2. David Jungk (Content Management AG)

    Hallo Speisekarte,
    Ein Restaurantführer ist der ideale Anknüpfungspunkt für Gastronomen, um mit ihren Social Media Aktivitäten zu starten – aber kein Ersatz für die eigene Website! Dort kann man sich nämlich unabhängig, flexibel und vor allem individuell präsentieren.
    Die CM4all Business Gastro-Edition inklusive aller Funktionen und Hosting, Domain, Design, branchenspezifischen Inhalten kostet etwa 19,90€/Monat (dazu kommen noch etwa 10€ Setup-Kosten). Man kann über diese Lösung sogar Google-Werbung per Mausklick buchen. Ich denke das ist ein Preis mit dem Gastronomen sehr gut leben können, schließlich informieren sich potentielle Gäste immer häufiger vorab im Internet. Hier gilt es auf sich aufmerksam zu machen und mit seinem Betrieb zu überzeugen!
    Unser Kunde http://www.lindental-cologne.de/ berichtet sogar davon, dass er mit Hilfe seiner Website Zeit einspart, da die Lösung simpel zu bedienen ist. Zeit, die er bei der Pflege von vielen Restaurantführer-Einträgen sicher nicht für wichtige Aufgaben in seinem Betrieb einsetzen könnte.
    „Man muss mit der Zeit gehen“ ist zwar ein althergebrachter Spruch, aber gerade beim Thema Online-Marketing dürfen Gastronomen den Anschluss nicht verpassen.
    Darum wünsche Ich allen Lesern viel Erfolg bei ihren Vermarktungsaktivitäten!
    Was sind eure Erfahrungen und Meinungen?

  3. Andreas Jonderko

    Das Problem des hohen Pflegeaufwands ist der größte Feind des Gastronomen, daher haben wir eine webbasierte Software-Komplettlösung entwickelt, die sich speziell der Probleme der Gastronomen annimmt. Der Clou dabei ist, dass die Software einfach zu bedzienen ist und das sogenannte Single-Source Prinzip nutzt. Man stellt also seine Speisekarte direkt online ein und erstellt daraus das druckfertige PDF. Ganz „nebenbei“ sind dann die Angebote sofort Online (Internetpräsenz / Mobile App auf iPhone / Android und sozialen Diensten wie Facebook / Twitter / Qype etc.) Das SaaS Prinzip (Software günstig mieten statt teuer kaufen) macht die Software überhaupt für die Gastronomen bezahlbar. Die Module sind frei wählbar, daher auch wirklich für jeden Gastronomen erschwinglich. Die Software beeinhaltet als Module z.B. die Rezeptkalkulation, Kartenverwaltung, Tischreservierung, News und Terminverwaltung, Internetpräsenz, Newsletter, Kundenverwaltung etc.

    Weitere Infos unter http://www.gastronovi.de/office.

  4. Michael Krause

    Auf Grund der relativ leichten Anpassbarkeit, vielen Funktionen und Plugins und den geringen Kosten empfehle ich immer WordPress.

    Da lässt sich das Design auch in ein paar Jahren nur durch Auswahl eines neuen Themes schnell ändern.

    Ich habe eine Liste mit insgesamt 28 WordPress Themes für Restaurants hier zusammengesetellt:

    http://www.restaurantwerbung.de/restaurant-wordpress-themes-15-vorlagen/
    http://www.restaurantwerbung.de/13-wordpress-themes-gastronomie/

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