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Schluß mit der Steuersenkung für Hoteliers?!

Prozent Gabi SchoenemannSeit Einführung der Steuersenkung für Beherbergungsbetriebe müssen sich Hoteliers bei Gästen, Geschäftskunden und auch öffentlich dafür rechtfertigen, dass sie eine Steuerentlastung von 12 % erhalten haben. Jeder Politiker, dem man ein Mikrofon vor die Nase hält, meint sich negativ über diese Steuer auslassen zu müssen. Des weiteren diskutieren viele Gemeinden, Kommunen und Städte über Bettenabgaben, um diesen Steuervorteil zu umgehen. Ob es durch diese ständigen Diskussionen auch ein Zusammenhang auf Umsatzeinbußen gibt, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen, doch die Belastung für das Image der Hoteliers ist auf jeden Fall spürbar! Ebenso ist es für Hoteliers, die über Investitionen nachdenken, oder bereits umgesetzt haben, eine Zitterpartie, weil niemand weiß, wie lange diese Steuerregelung noch gilt. Aktuelle Diskussionen der FDP lassen weitere Unsicherheit aufkommen, da nun auch die Partei die Rücknahme fordert, die diese Steuersenkung eingeführt hat.

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass diese Steuersenkung zwar wichtig für die Beherbungsbranche  ist, doch das durch diese ständigen Diskussionen und Rechtfertigungen in der Öffentlichkeit ein falsches Bild geschaffen wurde. Der Hotelier wird als habgierig und reich darstellt. Lasst uns dieses Thema begraben und uns wieder unseren Gästen widmen, aber ohne die ständigen Fragen, was wir mit den 12 % gemacht haben. Dieses vermeintliche Steuergeschenk hat der ganzen Branche mittlerweile mehr geschadet, wie genutzt.  
Unser Tagesgeschäft ist die Bewirtung der Gäste, denen wir einen angenehmen Aufenthalt bieten möchten und nicht diese ständigen Rechtfertigungen!!!

„Meine persönliche Meinung!“

Foto: Gabi Schoenemann/pixelio.de

Eine Reaktion zu “Schluß mit der Steuersenkung für Hoteliers?!”

  1. Andreas Pfeifer

    Es ist eine politische Schande, wie mit diesem für die Branche so wichtigen Thema umgegangen wird. Und eine journalistische Schande noch dazu. Da wird (halbherzig und zögerlich) zu vielen anderen europäischen Nachbarn Steuergleichheit hergestellt. Und nun kommt – publizistisch unfein eingefädelt – ein Rückzieher. Der Begriff „Steuergeschenk“ ist an dieser Stelle ebenso unangebracht wie die Unkenntnis, welchen wirtschaftlich immensen Stellenwert das Gastgewerbe in Deutschland hat. Als Marketingberater für die Hotellerie und Gastronomie haben wir alle Hände voll zu tun, den entstandenen Imageschaden wieder zu beheben. Unser Rat: Offensiv mit den Gästen darüber sprechen, damit die „veröffentlichte Meingung“ nicht zur öffentlichen Meinung wird!

    Andreas Pfeifer, Wiesbaden
    Die Heldenhelfer GmbH – Marketing für Gastgeber

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