Gastronomie Geflüster

Ihre Online- Zeitung für die Gastronomie

Falschgeld – Erkennen muss gelernt werden

Falschgeld(lifepr) Bonn, 08.03.2011, Würden Sie merken, wenn Sie eine sogenannte „Blüte“ vor sich haben? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Fest steht jedoch, dass allein in Deutschland 2010 ein Schaden von mehr als drei Millionen Euro durch Falschgeld entstand. finanzcheck.com erklärt, wie man eine „Blüte“ erkennt und was zu tun ist, wenn man Falschgeld in den Händen hält.

Laut Umfragen kommen auf 10.000 Bundesbürger inzwischen etwa sieben gefälschte Banknoten. Die Zahl der sich im Zahlungsverkehr befindlichen gefälschten Geldscheine und Münzen steigt Jahr für Jahr an. Das liegt vor allem daran, dass die Fälschungsverfahren immer besser werden und es entsprechend immer schwerer wird, Blüten von echten Geldscheinen zu unterscheiden. Um es den Fälschern so schwer wie möglich zu machen, werden Banknoten heute mit speziellen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet.

Falsche Fuffziger
Der am häufigsten gefälschte Geldschein ist übrigens der 50 Euro Schein. Die Gründe dafür sind einfach: Fünfziger sind wesentlich geläufiger als 100 Euro Scheine: Sie sind jedoch immer noch wertvoll genug, dass sich das in Umlauf bringen lohnt.

Falschgeld erkennen
So gut die Fälschungen inzwischen auch geworden sind – in der Regel sind sie mit bloßem Auge, ohne technische Hilfsmittel, zu erkennen. Vor allem, wenn man einen gefälschten Geldschein mit einem Original vergleicht, fallen die optischen Unterschiede auf. Doch nicht immer hat man ein Vergleichsexemplar zur Hand. Daher sollte man von vornherein mit den Sicherheitsmerkmalen vertraut sein. Zu kontrollieren sind unter anderem der Folienstreifen, der auf bestimmte Art und Weise schimmert, der Perlglanz-Streifen auf dem Schein und das typische Folienelement, welches als kompliziertes Hologramm auf den Scheinen zu sehen ist.

Das „Fühlen-Sehen-Kippen“-Prinzip
Falschgeld fühlt sich meistens auch anders an, als originale Scheine. Ist das Papier besonders dünn, der Schein sehr leicht oder von anderer Haptik als gewohnt, sollte man stutzig werden. Ebenso lohnt es sich, den verdächtigen Schein zu kippen und den Betrachtungswinkel zu ändern, um die Reflexionen der Hologramme und Aufdrucke zu kontrollieren.

Melden ist Pflicht
Wer glaubt, Falschgeld zu besitzen, ist verpflichtet, dies zu melden. Sicher erkanntes Falschgeld muss der Polizei angezeigt werden. Beim Verdacht hat man sich an die Hausbank zu wenden. Verstöße gegen die Meldepflicht werden mit einer Geldbuße geahndet.

Weitere Informationen sowie Tipps und Tricks zum Erkennen von Falschgeld gibt es im Ratgeber unter: http://www.finanzcheck.com/index.php?falschgeld

Foto: ©hogapr

Einen Kommentar schreiben

Copyright © 2017: Gastronomie Geflüster • Design im Original von: BlogPimp | Appelt Mediendesign • mit freundlicher Unterstützung von SoMe communication
Über einen Fachbegriff gestolpert? Unser Gastrolexikon hilft weiter!