Personalessen – Woran denkt Ihr bei diesem Wort?

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2 Antworten

  1. Viele haben noch nicht begriffen, dass das Personalessen ein richtiger Motivationsfaktor sein kann. Es bedeutet nicht, dass es ab morgen nur noch Rinderfilet gibt …
    Hier ein Beispiel aus der Praxis:
    In einem Mitarbeitercasino ( hört sich doch schon anders an als „Personalkantine“ hat die Küchencrew für alle eine kleine Frontcookingstation aufgebaut. Da können sich alle Mitarbeiter ihr Essen meist selbst zusammenstellen. Also mal Pasta, mal ein Burger bauen, mal eine Reispfanne. Zutaten selbst aussuchen, abgeben, rein in den Wok (nein den Burger nicht) fertig. Dazu immer ein kleines Salatbuffet und alle sind zufrieden. Gut, dass lohnt sich nur ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl, aber Resteessen in Kantinen geht gar nicht. Vor allem wenn alle wissen, dass es Reste sind 🙁

  2. Walter Steffmann sagt:

    Als Entremetier war ich auch für das Personalessen zuständig. Da bei uns viel Eiklar anfiel, sollte ich damit und gelber Farbe Bauernfrühstück fabrizieren. Ich sah ein, Reste die nicht verdorben waren mußten auch mal verarbeitet werden, aber doch nicht so. Ich akzeptierte Resteessen, wenn es in der Woche auch mal Bratwurst, Kotelette, Hähnchenkeulen, Leberkäse, Deutsche Beefsteak (Reste), Goulasch (Reste), einen ordentlicher Eintopf gab. Als das nicht so war habe ich mich geweigert. Als man mich zwingen wollte habe ich zur Bedingung gemacht einen Wochenplan fürs Personalessen mitzubestimmen. Das hat man nicht zugelassen und brauchte nicht mehr für das Personal kochen.

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