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Umfrage: Werden Bewerber schlecht behandelt?

Auf Grund meines letzten Artikels zum Thema Fachkräftemangel in der Gastronomie habe ich Kommentare erhalten, die den Arbeitgebern einen sehr schlechten Umgang mit Bewerbern unterstellen.

Hier sind ein paar Zitate von Lesern:

  • Wenn ich heute, per Mail, wie es ja mittlerweile üblich ist eine Bewerbung abschicke, bekomme ich nicht mal eine Antwort, geschweige denn ein Dankeschön, oder eine Absage, nein nichts…. Absolut nichts.
  • Es liegt nicht an den Bewerbern, es liegt an den Betrieben, wenn Sie keine Bewerber mehr bekommen, es ist eine grenzenlose Arroganz und Unverschämtheit, was man sich als Bewerber heute von den Gastronomen gefallen lassen muss.
  • Viele Arbeitnehmer lesen sich die Bewerbungen und Lebensläufe gar nicht mehr durch. Bzw. melden sich nicht. Es sind immer nur die Betriebe, die sich beschweren dürfen, über die Bewerber. Wenn sich Bewerber beschweren, wird das abgetan als “Einzelfall”.

FachkräftemangelStimmt es, dass viele Bewerber noch nicht mal eine Absage von dem Arbeitgeber, geschweige denn ihre Bewerbungsunterlagen zurückerhalten?

Könnt Ihr diese Aussagen bestätigen oder habt Ihr bessere Erfahrungen im Bewerbungsverfahren gemacht?

An die Arbeitgeber:
Stimmen diese Aussagen oder werden bei Euch Bewerber respektvoller behandelt?

 

Hier sind auch einige Kommentare bei Facebook

5 Reaktionen zu “Umfrage: Werden Bewerber schlecht behandelt?”

  1. Andreas

    Hallo,
    ich kann diese Erfahrungen nicht teilen. Ich erhalte fast immer eine Antwort. Was mich mehr Ärgert sind Standardschreiben wie hier – vielen Dank für die Zusendung Ihrer Bewerbungsunterlagen und Ihr Interesse an einer Einstellung im XX Berlin. Nach Prüfung Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen heute leider mitteilen, dass wir Ihnen keine Position entsprechend Ihren Wünschen und Fähigkeiten anbieten können. Dennoch wünschen wir Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Werdegang alles Gute und viel Erfolg. – Mit dieser Antwort weiß ich weder ob meine Qualifikationen nicht gut genug sind, ob ich eventuell Rechtschreibfehler hatte die mich „raus kicken“ oder ob ich vom Persönlichkeitsbild nicht in das Unternehmen passe. Mir ist bewusst das aus rechtlichen Gründen so verfahren wird. Doch wie soll man denn besser werden wenn einem niemand den „Fehler“ aufzeigt. Es würde schon reichen zu sagen – Herr XY leider suchen wir jemanden der einen anderen Schwerpunkt im Studium hatte. Oder, Sie sind Überqualifiziert… – Es ist vollkommen egal, Unternehmen wollen doch auch keine Standard-Bewerbungen, sie wollen etwas womit man Arbeiten kann und nichts anderes verlange ich auch. Und an zu vielen Bewerbungen und dem damit verbundenen Zeitaufwand kann es ja grad nicht liegen, oder?
    Mfg
    Andreas

  2. Barbara

    Hallo!!

    Dieses Phänomen ist leider nicht nur im Tourismus, in allen Sparten findet man diese Respektlosigkeit wieder!!
    Und ich finde, alle Arbeitgeber, egal in welcher Sparte, sollten sich mal mit dem Gedanken anfreunden, hinter jedem Bewerber steckt ein potenzieller Kunde!!!!
    Lg Barbara

  3. Peter

    Hallöchen,

    aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen,20 Bewerbungen geschrieben, 0 Eingangsbestädigungen,0 Antworten,reicht das aus oder muss man noch was anderes dazu sagen ?

  4. Thomas Klee

    Ich habe positive wie negative Erfahrungen: Ich habe es oft erlebt, wenn man als älterer Bewerber sich bei einem jüngeren Vorgesetztem bewirbt, hat man schon verloren! Es ist Ihnen förmlich anzusehen, das Sie Angst vor erfahrenen, älteren Bewerbern haben!? Warum?? Er kann doch von unseren Erfahrungen profitieren, ich bewerbe mich doch nicht, um ihm seinen Job weg zunehmen!
    POSITIV habe ich auch erlebt, das sich eine Chefin persönlich per Telefon gemeldet hat, sich tausendmal entschuldigt, das man sich doch für jemand anderes entschieden hat. Dieses Gespräch ist mir heute noch in Erinnerung und zeigt, das es auch anders geht! Leider passiert dieses doch leider viel zu selten!!

  5. H.

    Hallo,
    leider habe ich auch sehr negative Erfahrungen diesbezüglich gemacht.
    Offenbar ist dies mittlerweile üblich.
    Dann dürfen sich die Arbeitgeber aber nicht beschweren, wenn sich keiner mehr bewirbt. Ich kläre meinen Bekanntenkreis über die Betriebe auf, die so mit mir verfahren und damit gehen ihnen Kunden und zukünftige Bewerber verloren…

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