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Bruchgeld – Missgeschick mit Folgen?

Porzellan BruchGerade an stressigen Tagen, wenn man sowieso schon nicht mehr weiß, wo man zuerst hin soll, passiert es. Man greift nach einem Glas oder Teller, stößt dagegen und schmeißt es runter. Keiner mach so etwas mit Absicht, doch einige Chefs berechnen für dieses Missgeschick Bruchgeld, um den entstandenen Schaden auszugleichen. Damit soll dann neues Geschirr gekauft werden.

Jedes mal, wenn etwas herunterfällt höre ich heute noch die Stimme einer früheren Chefin: „Zwei-fünfzig!“ Dieses Geld kam in die Trinkgeldkasse, womit das gesamte Personal einmal im Jahr essen gegangen ist.

Bruchgeld wir meist eingesetzt, um die Mitarbeiter zu sorgfältigerem Umgang mit Gläsern und Porzellan zu erziehen. In Bayern ist dieses Bruchgeld sogar im Manteltarifvertrag verankert.

Wird bei Euch auch Bruchgeld verlangt oder ist diese Maßnahme nicht mehr zeitgemäß?

Bild: ©hogapr

3 Reaktionen zu “Bruchgeld – Missgeschick mit Folgen?”

  1. Pepijn

    Nein, wir verlangen kein Bruchgeld. Noch nicht.
    Wenn ich abends aber weiß, dass in der Früh bestimmte Mitarbeiterinnen da sind, lasse ich die höhere (Wein- und Weizen-) Gläser NICHT stehen wie das sonst bei uns üblich ist aber spüle die lieber selber noch schnell – weil es mir sonst zu viel ins Briefgeld geht.
    Wenn es so extrem wird, ist die Einführung eines Bruchgeldes als Erziehungsmaßnahme naheliegend.

  2. werner

    Dann musd aber auch der Wert der Gläser oder des Geschirrs gegegerechnet werden, was die Zeitspanne der Abschreibung überdtanden hat. Also besser weg mit dem Bruchgeld.

  3. Fleischer Kurt Ingolf

    Bruchgeld zu verlangen ist das letzte.
    Die Mitarbeiter werden angehalten so schnell und gut wie möglich zu arbeiten, soweit alles okey aber da kann eben auch mal was kaputt gehen.
    Für solche Fälle gibt es Versicherungen.
    Jeder Chef sollte sich im klaren sein das die Mitarbeiter seines Betriebes sein Kapital sind.
    Wir sind alle Menschen und machen Fehler.
    Wenn es zur häufig vorkommt sollte man mit der betreffenden Person reden.
    Niemand zerstört mutwillig Eigentum seines Arbeitgebers

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