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Das Gastrolexikon erklärt:

Pisco

Pisco aus Perú ist ein Traubenbrand, der aus der vollen Frucht hergestellt wird.
Die Klassifikation des Pisco aus Peru erfolgt in drei Sorten: Pisco Puro, Pisco Acholado und Pisco Mosto Verde.
Pisco Puro ist ein sortenreiner Pisco. Zur Herstellung darf jeweils nur eine der acht in der Norm festgelegten Traubensorten Quebranta, Negra Criolla, Mollar, Uvina ( diese vier Sorten sind sog. nicht-aromatische Sorten ) Italia, Torontel, Albilla oder Moscatel ( diese vier Sorten sind sog. aromatische Sorten ) verwendet werden. Die bekanntesten Vertreter des Pisco Puro sind der Pisco Quebranta und der Pisco Italia.
Pisco Acholado ist ein Blend („acholado“ = gemischt) aus aromatischen und nicht-aromatischen Sorten.
Pisco Mosto Verde: Beim Pisco Puro wird der aus der Traube verfügbare Zucker bei der Gärung vollständig in Alkohol umgewandelt. Beim Pisco Mosto Verde hingegen wird die Gärung vorzeitig abgebrochen, um dadurch einen Restzuckergehalt von der Traubenfrucht für die Destillationsvorlage zu erhalten. Dies ergibt Destillate mit besonders reichhaltigen Aromen.
Weitere festgelegte Richtlinien sind:
– Pisco wird durch einstufige diskontinuierliche Destillation in Brennblasen aus Kupfer oder Zinn gewonnen.
– Pisco ist stets ein klares Destillat. Die Lagerung im Holzfass ist unzulässig.
– Vor Abfüllung auf Flaschen muss der Pisco mindestens drei Monate reifen.


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